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Heizung bleibt kalt in Memmingen: Sieben Checks, bevor Sie den Heizungsnotdienst rufen

· Seibel365 Memmingen

Hand auf einem kalten Heizkörper, draußen Winter – Heizung bleibt kalt in Memmingen
KI-generiertes Symbolbild

Erst das Haus, dann die Wohnung

Bevor Sie am Kessel etwas drücken: Ist nur Ihre Wohnung kalt oder das ganze Haus? In den Wohnblocks der Weststadt und in Memmingen-Ost hängen alle an einer Zentralheizung im Keller – sind beim Nachbarn die Heizkörper ebenfalls kalt, ist das ein Fall für die Hausverwaltung, die den Heizungsbetrieb beauftragt. Nur bei Ihnen kalt? Dann liegt es an Thermostatventilen, Luft oder, bei Etagenheizung, an der eigenen Therme. In den Dörfern von Amendingen bis Volkratshofen steht meist ein eigener Gas- oder Ölkessel im Keller. Fernwärme mit Übergabestation gibt es in Memmingen nur in einzelnen Quartieren – in Benningen und im Gewerbegebiet Süd sowie seit 2026 entlang von Alpenstraße und Oberbrühlstraße, wo das Heizwerk Memmingen-Benningen einspeist. Dort gilt: Bei kalter Übergabestation zuerst beim Wärmeversorger nachfragen, ob eine Netzstörung vorliegt.

Sieben Checks, der Reihe nach

  1. Betriebsart. Steht die Regelung auf „Sommer“ oder nur auf Warmwasser? Ist das Zeitprogramm in der Absenkung? Nach einem Stromausfall springt manche Regelung auf Werkseinstellung.
  2. Störcode. Blinkt das Display oder steht dort ein Buchstabe mit Zahl, notieren und fotografieren Sie ihn. Die Entstörtaste dürfen Sie einmal drücken. Geht die Anlage danach wieder auf Störung, nicht weiter probieren – jeder Neustart ohne Ursache macht es nicht besser.
  3. Anlagendruck. Das Manometer am Kessel sollte im grünen Bereich stehen, bei einem Einfamilienhaus meist zwischen 1 und 2 bar. Steht der Zeiger darunter, schaltet die Therme aus Sicherheitsgründen ab. Nachfüllen geht über den Füllhahn, wenn Sie die Anleitung kennen; verliert die Anlage regelmäßig Druck, ist irgendwo ein Leck oder das Ausdehnungsgefäß hat ausgedient.
  4. Entlüften. Gluckert ein Heizkörper oder wird er nur unten warm: Entlüftungsschlüssel ansetzen, Gefäß darunter, aufdrehen, bis Wasser kommt. Danach den Druck erneut prüfen.
  5. Thermostatventil. Bleibt ein einzelner Heizkörper kalt, obwohl der Rest läuft: Thermostatkopf abschrauben – darunter sitzt ein kleiner Stift. Lässt er sich nicht leicht hineindrücken und kommt er nicht von selbst zurück, klemmt er; mit einer Zange vorsichtig hin und her bewegen, nicht ziehen.
  6. Umwälzpumpe. Brennt der Kessel, aber die Heizkörper bleiben kalt, hören Sie an der Pumpe: kein Laufgeräusch, kein Vibrieren – sie steht. Nach dem Sommer passiert das gern, weil sich der Rotor festsetzt.
  7. Brennstoff. Bei Ölheizung den Tankstand prüfen und ob der Ölfilter zugesetzt ist; bei Pellets den Vorrat. Bei Gas schauen Sie nur, ob der Gashahn an der Therme offen ist – an Gasarmaturen selbst nichts öffnen oder lösen.

Wann der Heizungsnotdienst dran ist

Alles geprüft und es bleibt kalt, die Störung kommt immer wieder, der Druck fällt über Nacht, es tropft am Kessel – oder Sie riechen Gas, dann allerdings nicht der Heizungsbetrieb, sondern Stadtwerke oder Feuerwehr, siehe Gasgeruch: Das sind die Fälle für den Heizungsnotdienst Memmingen. Im Winter auf 600 Metern Höhe gilt dabei: Ein Haus kühlt in Nebelnächten rasch aus, und in unbeheizten Nebenräumen sind Wasserleitungen nach ein, zwei frostigen Tagen gefährdet – ein Heizungsausfall in der kalten Jahreszeit ist deshalb eher ein Notfall als ein Termin.

Seibel365 vermittelt Ihnen in Memmingen und im Unterallgäu einen Heizungsbetrieb aus dem Partnernetzwerk, auch nachts und am Wochenende. Mit Störcode, Kesseltyp und Baujahr kann der Betrieb am Telefon einschätzen, was ihn erwartet; die Kosten bespricht er mit Ihnen vor Beginn der Arbeit. Mehr auf Heizungsnotdienst Memmingen.

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